Mittwoch, 20. Oktober 2010

[Buchreview] Romeo&Julia

Ja, diesen Monat hat Lena es auf unglaubliche Weise geschafft, dass ich meine Ausgabe von Willi's "Romeo und Julia" mal endlich zu Ende gelesen hab (für jeden, den die Art und Weise interessiert: Sie hat das Musical dazu auf Youtube sich angesehen und die Lieder immer und immer wieder gehört, bis ich "angesteckt" war ;P). Das liegt bei mir seit Weihnachten aufmerksamkeitslos rum und diente bis vor ein paar Tagen nur als Staubfänger. Okay, zwischendurch hab ich schon mal mich ein wenig eingelesen, doch (wie man gleich bei der Leseprobe sehen wird) ist das nicht so mein bevorzugter Schreibstil. Aber was soll's, schließlich stammt es vom Shakespeare und ist megaerfolgreich.

Cover

Handlung:
Eigentlich muss ich dazu ja nix sagen, denke ich. Aber ich mach's trotzdem ;D
Also in der italienischen Stadt Verona leben 2 Familien, die sich auf den Tod nicht ausstehen können. Zum einen die Montagues und zum anderen die Capulets. Sie pöbeln sich auf offener Straße an und wie das halt so ist, wenn man sich hasst.
Eines Abends veranstalten die Capulets, die eine schöne, junge Tochter namens Julia haben, einen Maskenball, auf den sich der Sohn der Montagues, Romeo, und seine Freunde Mercutio und Benvolio schleichen. Auf diesem Fest treffen sich Romeo und Julia und verlieben sich sofort ineinander.
Noch am gleichen Abend
(?) erfahren sie, dass der jeweils andere aus dem gegnerischen Haus kommt, doch das ist ihnen egal, sie lieben sich ja schließlich. Schon am nächsten Tag planen sie ihre Hochzeit, die am darauf folgenden Tag stattfindet.
Nach der Hochzeit kommt es jedoch wieder zum Streit der Familien, Mercutio und Tybalt, Julias Cousin, kämpfen gegeneinander und Mercutio fällt. Aus Trauer kommt Romeo dazu und bringt Tybalt um, worauf Romeo aus der Stadt verbannt wird. Julia trauert primär nur wegen Romeos Verbannung, dazu kommt dann auch noch, dass ihr Vater sie mit Graf Paris verheiraten will. Julia sieht nur einen Ausweg: der Tod. Sie geht zum Pater Lorenzo, der ihr jedoch was viiiel Besseres vorschlägt: sie soll ein Kraut essen, das bewirkt, dass ihr Puls kaum merkbar ist und sie sozusagen nur tot scheint, dann soll sie in eine Gruft gebracht werden, wo Romeo sie dann abholt und mit ihr für immer verschwindet.
Der Part mit dem kraut klappt gut, jedoch kriegt Romeo den Brief von Julia, in dem sie ihm alles erklärt, irgendwie nicht und so denkt auch er, dass sie nicht mehr unter denen weilt. Er reist also zu dem Grab, wo ihr Körper liegt und trifft dort auf den trauernden Grad Paris, mit dem er dann noch kämpft und den auch "absticht". Romeo will ohne Julia nicht leben und trinkt ein Fläschchen Gift, das er einem Apotheker abgekauft hat. Just im gleichen Moment erwacht Julia und sieht ihren Liebsten tot neben sich, sie nimmt sich seinen Dolch und ersticht sich. Beide also nicht mehr "da".

Dann kommen die Familien und sehen, was da passiert ist und Pater Lorenzo erzählt ihnen die ganze Geschichte. Die Familien legen ihren Streit bei und Ende.

Leseprobe:
"Romeo: Mit Namen nicht kann ich dir sagen, wer ich wirklich bin. Mein Name, Heilige, ist mir verhasst, weil es der Name des Feindes ist. Ständ er geschrieben, so zerriss ich ihn.
Julia: Noch keine hundert Worte hörte ich von deiner Stimme, nur den Klang. Bist du nicht Romeo, ein Montague.
Romeo: Nein, Schönste, beides nicht, wenns dir missfällt."

Was ich mag:
Irgendwie reimen alle, wenn sie sich in der Stadt (auf'm Marktplatz) treffen, das hat irgendwie was.

Was ich nicht so toll find:
Das ist jetzt meine Ansicht, aber man kann sich doch nicht auf den ersten Blick so in einander verknallen, dass man sich sofort heiraten will, oder? Das ist irgendwie unlogisch .. außerdem mag ich Julias Eltern überhaupt nicht, die sind richtig unfreundlich und bääh ..

Annie's ultimatives Fazit
Wenn man mal ein Stückchen (englischer) Geschichte "erleben" will und man sich wirklich dafür interessiert, dann ist das Buch echt in Ordnung. Wer jedoch nicht mit dem Schreibstil zurecht kommt (siehe oben :D), der sollte die Finger hiervon lassen.
Autor ist Herr Shakespeare, es hat 151 Seiten und kostet ungefähr um die 10 Euro, denke ich (Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk, auf dem Preis ist so'n cooler, schwarzer Punkt ;D)

Was sagt ihr zu solchen Liebesstories?

xoxo

Kommentare:

  1. Liebesstories sind immer gut, aber iwie bin ich so lesefaul ;_; lol

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  2. Also ich hab mir Romeo und Julia mal als Hörspiel gehört und mir ging das genau wie dir: Ich fand diese Liebesgeschichte irgendwie unrealistisch, also die lernen sich kennen und ZACK heiraten die. Vielleicht wars aber auch nicht unrealisitsch, sondern wirklich 'Liebe auf den ersten Blick' :D

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