Donnerstag, 9. August 2012

[Buchreview] Blutsbande

Lesen macht glücklich, oder? Mich zumindest schon. :D


Letztens habe ich ein weiteres Buch durchgelesen, welches quasi nach einer eigenen Buchreview schreit!
Es gibt/gab ja dank Stephenie Meyer und ihren Glitzervampiren einen Megahype um Vampirbücher, in dem Vampire die düstere, dunkle Bedrohung darstellen, die ja anscheinend andere Leute sehr anzieht (Nicht wahr, Bella?). Vampire waren immer stark, schnell und gefäääährlich.
Ja und nun kommt das Buch, was ich heute reviewen möchte.
Es ist "Blutsbande" von Catherine Jinks und sie stellt die Vampire als totale Loser und Schwächlinge dar, die nur Meerschweinchen mit Nahrungsergänzungsmitteln essen dürfen. Aber lest selbst ...

Bild via Googlebildersuche, nix meins!


Handlung

Nina wurde mit nur 15 Jahren von einem Vampir gebissen und lebt seitdem in ihrem 15-jährigen Körper. Mittlerweile ist sie eigentlich 51 Jahre alt und besucht jeden Dienstag eine Selbsthilfegruppe mit den anderen Vampiren aus ihrer Stadt, um über ihre Gefühle und Probleme zu reden. Geleitet wird diese Gruppe von Father Ramón.
Die Vampire der Gruppe, insbesondere der Kontrollfreak und Arzt Sanford, tut alles dafür, dass ihre Identität nicht auffliegt, doch dann wird Casimir, der älteste Vampir (der auch noch dafür verantwortlich ist, dass die meisten von ihnen Vampire geworden sind...) tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Gruppe um Nina verdächtigt einen unbekannten Vampirjäger, da Casimir gepfählt und mit einer Silberkugel erschossen wurde. Sie finden alle Leute in der Umgebung raus, die jemals eine Silberkugel gekauft haben. Der Großteil der Gruppe kommt im Haus von Ninas Haus unter, während Nina, Father Ramón und Dave, ein ehemaliger Rockstar im Körper eines 21-jährigen und natürlich auch ein Blutsauger, dem größten Silberkugelabnehmer einen Besuch abstatten. Die Ereignisse, die daraufhin folgen, sind eigentlich undenkbar und ziemlich spektakulär, wie in einem Krimi. Nur in Echtzeit.


Was ich mag

Ich liebe die Ausarbeitung der Charaktere! Besonders Nina, die sich ja irgendwie wie die Hauptfigur ihres eigenen Romans fühlt und auch so mutig sein möchte, Dave, der stille und betrübte Romantiker, Reuben, Gladys und Ninas Mum. :D 
Die Art, wie die Vampirselbsthilfegruppe (wtf?) sich bemitleidet, ist auch echt großes Kino, superwitzig!
Und dass das Buch so ausgeht, wie es ausgeht, hätte ich echt nicht gedacht.


Was ich nicht so toll fand

Den Anfang fand ich etwas lahm und verwirrend, da Nina im ersten Kapitel versucht, über sich selbst zu schreiben und es dann aber doch in der "Ich"-Form weiterschreibt. Das hat mich schon etwas verwirrt.


Annie's ultimatives Fazit

Endlich mal ein Buch, in dem Vampire durch den Kakao gezogen werden und nicht diese "Woah, wir glitzern und sind megageil und alle stehen auf uns" - Schiene. Ich finde es sehr lustig und sehr gut geschrieben und ja .. lest es, wenn ihr Zeit dazu habt. :D
"Blutsbande" von Catherine Jinks, erschienen im dtv - Verlag und kostet ca. 9 Euro.


Was haltet ihr von Vampirbüchern?

xoxo!


1 Kommentar:

  1. Freut mich, das ich schon einmal ein paar Produkte näher bringen konnte^^

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