Sonntag, 6. Januar 2013

[Buchreview] Lehrerkind

Aloha!

Ich hatte ja letztens (im August..) Geburtstag und mein lieber Kumpelfreund Jan Hendrik (du darfst dich JETZT gegrüßt fühlen :D)  hat mir u.a. das Buch geschenkt, um das es heute gehen soll: Lehrerkind von Bastian Bielendorfer.
Die Entstehungsgeschichte dieses Buches finde ich recht interessant.
Bastian Bielendorfer war nämlich mal Kandidat bei Günther Jauch.
Als er den Telefonjoker nahm und seinen Vater anrief, war der wohl recht störrisch und enttäuscht, dass ihn sein Sohn schon bei der 8.000 Euro Frage anriefe. Naja, Herrn Jauch entging dies nicht und Bielendorfer erzählte, dass seine beiden Eltern Lehrer seien und seine Kindheit dementsprechend nicht so prickelnd gelaufen sei und dass man darüber eigentlich ein ganzes Buch schreiben könnte.
Naja, nach der Sendung meldete sich anscheinend jemand vom Piper Verlag bei ihm und schwupps, da ist nun das Buch. Aber das erstmal dazu.


Cover



Handlung

Bastian Bielendorfer kommt als Kind zweier Lehrer auf die Welt.
Für ihn ist es praktisch die größte Strafe, die man haben kann, denn sie analysieren jeden seiner Sätze und treiben ihn mit ihren Eigenarten und ihrem "Humor" in den Wahnsinn. Besonders das Verhältnis zu seinem Vater ist mehr als fragwürdig.
So wird Bastian Bielendorfers Lebensgeschichte von Grund auf wiedergegeben, vom ersten Schultag über seine erste "Prügelei" bis hin zu seiner ersten Liebe und seiner Freundin, mit der er zusammenziehen möchte.
Zwischendurch berichtet er von seinen Beobachtung der Spezies Lehrer und erklärt die Unterschiede und Merkwürdigkeiten, z.B. vom Biologielehrer, Kunstlehrer oder Mathelehrer.


Was mir gefiel

Dieses Buch ist SO (!!!) megawitzig. So sehr!
Ich musste mich in der Bahn wirklich zusammenreißen, nicht loszuschreien vor Lachen, was aber nur sehr selten geklappt hat ...
Der Humor ist umwerfend.
Meine Lieblingsstelle ist die, in der er beschreibt, wie sein Vater den alljährlichen Elternsprechtag erlebt. Das kann eigentlich nichts mehr übertreffen :D


Was mir nicht so gefiel

Ich fand es merkwürdig, dass es keine zusammenhängende Geschichte in dem Sinne ist, sondern eher seine Memoiren aus der Kindheit.
Den Anfang fand ich auch etwas merkwürdig, doch der wurde im Laufe des Buches "aufgeklärt".


Annies ultimatives Fazit

Das Buch ist der Hammer!
Ich habe es wirklich gerne gelesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen (es sei denn, ihr wollt es wem schenken, der zum Lachen in den Keller geht ... obwohl, dann auch!).
Es besticht einfach durch den unvergleichlichen Humor und seinem Charme - eine wirklich gute Mischung.
Das Buch kostet um die 10 Euro, hat 303 Seiten und ist, wie schon erwähnt, im Piper Verlag erschienen.


xoxo!

1 Kommentar:

  1. Großartiges Buch, dann war mein Geschnk ja wirklich der Knaller. Ich fand das Buch selbst auch mega Klasse und mir erging es im Zug ähnlich wie Dir im Zug. Meine Lieblingsszene ist aber eher mit seinem Geburtstag, wo der Schalke Junge dabei ist.

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